Morgenstund hat Gold im Mund.

- schwedisches Sprichwort

Während andere noch schlafen verbuchst du bereits die ersten Erfolge und bist top fit und motiviert.
Wenn du dich NICHT wiedererkennst lies weiter, denn ich werde Dir hier zeigen, wie man lernen kann ein Frühaufsteher zu werden und warum dies dich weiterbringt.

Als erstes möchte ich klarstellen, dass ich kein geborener Frühaufsteher bin. Ich liebe langes Schlafen und brauchte immer lange zum Wachwerden.
Doch jetzt, seitdem ich selbständig bin und mich um gute Produktivität kümmere, bin ich zum überzeugten Frühaufsteher geworden. Hier zeige ich dir warum und wie du es auch schaffst.

Ersteinmal die Vorzüge:

Unterbrechungsfreie Arbeit ist möglich.
Frühmorgens kann man ideal einen Blogeintrag schreiben, eMails oder Nachrichten lesen. Man wird nicht abgelenkt und hat eine hohe Produktivität. Ich selber mache dies immer. 

Du kannst stressfrei in den Tag starten.
Gerade für ehemalige Morgenmuffel eine tolle Sache. Ersteinmal in Ruhe einen Kaffee trinken und ausgiebig Frühstücken.

Du hast Zeit für Frühsport.
Es ist sehr belebend, früh morgens zu joggen oder einen anderen Sport auszuüben. Die frische Luft lässt einen sehr schnell vital und fit werden. Dies wäre bei der ich-steh-so spät-wie-möglich auf Einstellung nicht möglich.

Du bist schneller als die anderen fertig mit der Arbeit.
Während die Langschläfer erst anfangen ihre Aufgaben zu verrichten, hast du schon das meiste geschafft.

Doch wie soll es der typische Langschläfer schaffen, seine liebste Gewohnheit zu ändern?

Es gibt hierfür leider keine Patentlösung. Daher biete ich Dir hier die Strategien, die mir geholfen haben von einem Langschläfer zum Frühaufsteher zu werden.

Tipps um Frühaufsteher zu werden:

 

Bekomme genug Schlaf.
Dies ist sehr wichtig, nach drei Stunden Schlaf können die wenigsten, auch nicht mit tausendenen Tipps, fit in den Tag starten. Auch solltest du vor dem Einschlafen entspannt sein, da Stress den Schlaf unruhig werden lässt.

 

Immer zur selben Zeit aufstehen.
Wenn du immer den gleichen Aufstehzeitpunkt wählst, kann sich deine innere Uhr darauf einstellen und du wirst oft von alleine wach werden.
Ideal wäre es, an allen Wochentagen diese Zeit beizubehalten.
Es ist jedoch kein Problem an Wochenenden oder nach durchgezechten Nächten, die Zeit um 1-2 Stunden nach hinten zu verschieben. 

Lege alle Sachen bereit und halte dein Schlafzimmer aufgeräumt.
Kleidung, Duschzeug und Arbeitsmaterialien sollten bereitliegen. Es ist ziemlich unmotivierend, sich morgens diese Sachen aus einem Chaos “zusammenzusuchen”. Deshalb zahlt sich hier Ordnung besonders aus.

Routine schaffen. 
Schaffe Dir eine Aufstehroutine. Also gleich nach dem Weckerklingeln aus dem Bett und Duschen. Danach das Bett als Sperrzone sehen.
Manche Frühaufsteher haben ein sehr umfangreiches Morgenritual und begrüßen sich z.B. selber vor dem Spiegel. Es ist egal, wie du es machst, tue, was dir hilft, früher aufzustehen und behalte es immer gleich bei, damit es zur Gewohnheit wird.

Den Wecker weit weg stellen.
Der Wecker sollte so stehen, dass du einige Schritte gehen musst, um ihn abzuschalten.

Nach dem Gefühl ins Bett gehen.
Du solltest, wenn du müde bist ins Bett gehen und schlafen. Doch bitte finde Heraus, was Müdigkeit und was Erschöpfung ist. Schließlich solltest du diesen Tipp nicht als Ausrede nehmen, den ganzen Tag zu schlafen :).

Plane den Morgen am Abend zuvor
Wenn Du morgens nicht weißt, was du in der neugewonnenen Zeit machen willst, bleibst du sicherlich lieber im Bett, weil es im müden Zustand noch schwerer fällt Entscheidungen zu treffen.
Also mache die Denkarbeit am Abend vorher. Schreibe auf, was du machen möchtest. Schließlich ist es eine Motivation, wenn du weißt, wofür du aufstehst.

Erfolge festhalten.
Erstelle Aufzeichnungen von deinen Erfolgen, die dich zum Weitermachen animieren.

Erzähle anderen davon.
Wenn du vielen Freunden von deinem Plan erzählst, werden sie dich oft anspornen, durchzuhalten.

Stelle dich langsam um.
Es ist für jemanden, der normalerweise um 8:30 Uhr aufsteht nicht ratsam gleich auf 5:00 Uhr umzustellen. Ich würde hier empfehlen alle zwei Tage 30 min. Schritte zu machen, bis die Zieluhrzeit erreicht ist. 

Es ist keine Geheimwissenschaft.
Viele Berufsgruppen (Bäcker, Zeitungsausträger..) stehen jeden Tag früh auf. Sie haben sich daran gewöhnt und genau das solltest du auch durch Wiederholungen tun.

Zusätzliches

Wann sollte man aufstehen? Ich denke man kann dies nicht pauschal sagen. Lege eine Uhrzeit, bei der du dich gut fühlst und die zu deinem Job passt fest. Ich stehe um 5:30 Uhr auf und bin damit zufrieden.

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